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Die tägliche Körperpflege

Was unsere Haut alles kann!

Unsere Haut schützt uns vor mechanischen und chemischen Reizen, UV-Strahlung der Sonne und Krankheitserregern. Sie gleicht unsere Körpertemperatur aus – wenn uns zu warm ist schwitzen wir und wenn uns zu kalt ist, bilden unsere kleinen Härchen einen Kälteschutz – die Gänsehaut. Die Haut ist unser größtes Sinnesorgan, wir fühlen durch sie Druck, Berührung, Schmerz und Temperatur. Sie signalisiert uns, wie wir uns fühlen, kann erröten oder blass werden. Über die Haut wird Sonnenlicht aufgenommen, so dass im Körper Vitamin D produziert werden kann. Dieses lebenswichtige Vitamin ist übrigens das Einzige, welches unser Körper selbst herstellen kann. 


Pflege und Schutz des Körpers sind das A und O unserer Gesundheit.

Kinder brauchen einen besonderen Schutz, ihre Haut ist sehr fein und empfindlich, zudem ist ihr Immunsystem noch nicht ausgereift – das macht sie anfälliger für Infektionskrankheiten. Achten Sie neben richtiger Körperpflege und -hygiene Ihrer Kinder auch auf Sauberkeit im häuslichen Umfeld. Beispielsweise durch das Sauberhalten der Toiletten und Waschbecken, das regelmäßige Stoßlüften des Kinderzimmers und die richtige Aufbewahrung von Lebensmitteln. Sie als Eltern haben eine wichtige Funktion in der Hygieneerziehung Ihrer Kinder. Und wie bei allen erzieherischen Aufgaben heißt es auch hier: mit gutem Beispiel voran!

Tipps & Anregungen

1. Hände waschen
„Nach der Toilette und vor dem Essen – Hände waschen nicht vergessen!“ Diesen Spruch kennen Sie bestimmt noch aus Ihrer eigenen Kindheit. Durch Händewaschen entfernen wir Schmutz und Krankheitserreger. Leiten Sie Ihre Kinder dazu an, ihre Hände mit milder Seife 20 bis 30 Sekunden zu reinigen. Dabei nicht die Zwischenräume der Finger vergessen! Unter fließendem Wasser wird die Seife dann wieder gründlich entfernt. Achten Sie darauf, dass das Händewaschen nicht vergessen wird, so klappt es nach kurzer Zeit ganz automatisch. Unsere Empfehlung:

  • Nach dem Toilettengang
  • Nach dem Kontakt mit Tieren
  • Vor dem Essen und bevor Essen zubereitet wird
  • Nach dem Naseputzen
  • Nach dem Nachhause kommen
  • Vor dem Gebrauch von Salben und Cremes, denn an Tubenrändern können sich Krankheitserreger vermehren.

2. Sonnenschutz
Unsere Haut hat ein sehr gutes Gedächtnis und merkt sich Sonnenbrände im Kindes- und Jugendalter, welche das Hautkrebsrisiko um das zwei- bis dreifache steigern können. Diese Tipps sollten Sie und Ihre Kinder daher unbedingt einhalten:

  • Verwenden Sie Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (mind. 20) - im Gebirge, am Meer und bei heller Haut sollte er höher ausfallen.
  • Vermeiden Sie mit Ihren Kindern die pralle Sonne, insbesondere zur Mittagszeit.
  • Ziehen Sie Ihren Kindern weite, luftdurchlässige Kleidung an, um möglichst viel Haut zu bedecken bzw. Kleider mit UV-Schutz (mind. 30).

3. Kleiderwahl
Viele Erkältungskrankheiten erklären sich durch ungeeignete Kleiderwahl, dabei gilt: weder zu warm noch zu kalt. Aber welche Kleidung empfehlen Sie ihrem Kind, wenn es morgens kühl ist und zur Mittagszeit schön warm und sonnig? Wählen Sie am besten den Zwiebelschalenlook, so kann ihr Kind je nach Temperatur selbst entscheiden, ob es Lagen aus- oder anziehen will. Fließ und Wolle halten im Winter schön warm, Baumwolle kühlt im Sommer und leitet Feuchtigkeit nach außen.

Für Ihre aktiven und bewegungsfreudigen Kinder sollte auch immer ein Ersatz-Outfit bereit liegen, denn nasse Kleidung ist nicht nur unangenehm, sondern verliert auch ihre isolierende Funktion und die Körpertemperatur sinkt schnell ab.