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Medien im Alltag

Alltagstaugliche Tipps zum Thema Mediennutzung

Medien in ihren unterschiedlichen Formen gehören zum Alltagsleben von Familien dazu. Wie wir Erwachsene, nutzen auch unsere Kinder Fernsehen, Computer, Internet oder Mobiltelefone zur Information, Unterhaltung, Ablenkung oder zum Austausch mit Freundinnen und Freunden. Der Umgang mit Medien ist für unsere Kinder etwas Selbstverständliches geworden und bindet sie in ihr schulisches und soziales Leben ein.

Sie als Eltern können Ihre Kinder dabei unterstützen, sich sicher im Internet zu bewegen und das richtige Maß an Medienkonsum einzuhalten. So werden Kids zu kompetenten und selbstbewussten Medienprofis!


Auf sicheren Wegen durch den Mediendschungel!

Gibt es in Ihrer Familie auch manchmal Ärger wegen der Mediennutzung? Können Sie auch manchmal nicht verstehen, weshalb Ihre Kinder gerne so viel Zeit vor dem Fernseher oder dem PC verbringen möchten? Es ist für Eltern gar nicht so einfach zu unterscheiden, ob die Mediennutzung der Kinder noch im Rahmen ist, zumal Computer und Internet inzwischen auch oftmals für Hausaufgaben genutzt werden. Außerdem ist die Auswahl der Sendungen für uns Erwachsene oft nur schwer nachvollziehbar.

Aber auch bei zeitweiser Unsicherheit oder Unverständnis, bleiben Sie am Ball! Interessieren Sie sich für die Mediennutzung Ihrer Kinder und informieren Sie sich über Funktionen und Angebote, damit sie weiterhin mitreden können!

Tipps & Anregungen

1. Film und Fernsehen
Das Fernsehen bietet Kindern einerseits zahlreiche schöne und wertvolle Sendungen und Filme. Andererseits können sie über dieses Medium auch mit Inhalten konfrontiert werden, die für sie schwierig zu verarbeiten sind. Der Geschmack der Kinder unterscheidet sich jedoch nicht selten von dem der Eltern. Auch bei Fernsehdauer und Zeitpunkt sind sich Eltern und Kinder nicht immer einig. 

  • Setzen Sie zeitliche Grenzen. Für Kinder der 3. und 4. Jahrgangstufe ist eine Dauer von 45 min. Fernseh- oder PC-Nutzung in der Freizeit ausreichend. So hat Ihr Kind auch noch Zeit übrig, um sich an der frischen Luft zu bewegen, Freundinnen und Freunde zu treffen und sich um die Schule zu kümmern.
  • Bei Ihrem Kind sollte kein eigener Fernseher im Zimmer stehen, so haben Sie Fernsehdauer und Auswahl der Sendungen besser im Blick.
  • Lassen Sie Ihr Kind 30 min. vor dem Schlafengehen nicht mehr Fernsehen, denn die schnellen Bildabfolgen und aufregenden Storys können den Kindern ihren erholsamen Schlaf rauben.
  • Achten Sie auf Altersfreigaben. Aber auch hier gilt: Jedes Kind ist unterschiedlich und was das eine lustig findet, macht dem anderen Angst.
  • Gönnen Sie sich und Ihrer Familie ab und zu einen gemütlichen Fernsehabend. Kinder genießen dieses Familienerlebnis und lernen nebenbei einen normalen Umgang mit Medien. 

2. Internet und Computer
Fast jedes Grundschulkind hat bereits Erfahrung mit Computer und Internet sammeln können, was nicht zuletzt an der selbstverständlichen Nutzung des Internets durch uns Erwachsene liegt. Auch in der Schule ist der Gebrauch des Internets immer häufiger Thema. Hier finden Sie Ideen, den Umgang im Internet sicher zu gestalten: 

  • Lassen Sie Ihr Kind in Kindersuchmaschinen stöbern, so kann es einen sicheren Umgang dafür entwickeln (z. B. www.fragfinn.de oder www.blinde-kuh.de). Erwachsenensuchmaschinen sind eher nicht geeignet.
  • Der PC sollte an einem zentralen Ort der Wohnung stehen, so haben Sie Ihr Kind besser im Blick.
  • Klären Sie Ihr Kind über mögliche Risiken auf. Insbesondere Cybermobbing (gezieltes Bloßstellen) ist eine große Gefahr und kann äußerst belastend sein. Aber auch die Angabe von persönlichen Daten kann sehr problematisch werden. So sollte Ihr Kind immer einen Decknamen verwenden. 

3. Handy und Smartphone
Diskussionen über die Handynutzung bei Grundschulkindern kennen Sie bestimmt von etlichen Elternabenden. Entscheiden Sie selbst, was für Ihr Kind und Ihre Familien am besten ist. 

  • Um jedoch vor bösen Überraschungen geschützt zu sein, empfehlen wir ein Tarifmodell, das die Kosten im Vorhinein bestimmt.
  • Bleiben Sie mit Ihrem Kind im Gespräch, denn Cybermobbing findet häufig auch über das Mobiltelefon statt. Vielleicht hat ihr Kind schon Gewaltvideos oder andere nicht kindgerechte Inhalte von Mitschülern erhalten? Besprechen Sie dies mit Ihrem Kind und informieren Sie auch die Lehrerinnen und Lehrer.